das Musikfernsehen tape.tv will Start-Up des Jahrzehnts werden

tape.tv hat dem Musikfernsehen neuen Atem eingehaucht. Auf ein paar Klicks könnt ihr euch euer eigenes Musikprogramm zusammenstellen. Die Musik, die ihr liebt, findet den Weg zu euch quasi ganz von selbst. Wenn ihr auch der Meinung seit, dass tape.tv seit seiner Gründung 2008 etwas ganz Besonderes auf die Beine gestellt hat, dann könnt ihr das noch bis heute Abend zeigen. Der Internetsender will Start-Up des Jahrzehnts auf Gründerszene werden und ihr könnt dabei helfen, indem ihr folgenden Link anklickt und tape.tv auf der Seite liked:
http://www.gruenderszene.de/datenbank/unternehmen/tape-tv

Tags:

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

die neue Compilation des Indielabels City Slang

Do Robocats Dream Of Electric Mice? – Nun ich kann sagen, dass mein Kater aus Fleisch und Blut auf alle Arten von Maus abfährt, also wird er diese Compilation mit dem schönen Titel wohl auch zum Fressen gern haben. Eine feine Idee vom Berliner Label City Slang elf aktuelle Songs von ihren Künstlern zusammen zu krallen und als Free Download zur Verfügung zu stellen. Auserwählt wurden Tracks der südafrikansichen Indieperlen Dear Reader, des Berliner Singer-Songwriters Norman Palm, von Tu Fawning aus Portland/Oregon, der Folkrockband Wye Oak u.v.a. Habt Spaß!

Do Robocats Dream Of Electric Mice? – A City Slang Compilation by cityslang

Tags: , , , , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Håkan Hellström auf dem Göteborger Risåsberget. Im Hintergrund sieht man den Vergnügungspark Liseberg.

Der Vergleich ist etwas großspurig – stammt auch nicht von mir. Tatsächlich gibt es einige interessante Ähnlichkeiten zwischen der Göteborger Musikszene und jener einflussreichen, die sich ab Anfang der 80er in Manchester entwickelte, meint Carl Reinholdtzon Belfrage – Liebhaber und Verfechter der Göteborger Popszene. Der Musikjournalist schreibt auf Svensk Musik darüber, warum so viel gute Musik aus „Schwedens Tor zur Welt“ kommt und versucht in seinem Essay „The Manchester Of Northern Europe“ die Mentalität der Stadt und die Kunst, die sie produziert zu beschreiben. Die Göteborger Labels Service, Luxury und Sincerely Yours sind für ihn nicht einfach Plattenfirmen, sondern bewegen – wie Manchesters Factory Records – junge Leute. Sie schaffen ein musikalisches Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsame Feierlaune. Ferner haben Göteborgs Pophelden Håkan Hellström und Broder Daniel schwedische Bands im letzten Jahrzehnt ebenso inspiriert, wie The Smiths und Joy Division es (sicher weltweit) taten. Wer sich von Euch für Göteborger Bands interessiert, sollte dieses Essay lesen und eine kleine Reise durch die letzten 15 Jahre Göteborger Musikszene antreten. Begegnen werdet ihr dabei neben bereits genannten u.a.: Honey Is Cool, Jens Lekman, The Embassy, Air France, The Tough Alliance, Silverbullit, jj – und: dieser traumhaften Hafenstadt.

Svensk Musik ist eine neue schwedische Webseite, die sich journalistisch mit den Entwicklungen der schwedischen Musikszene auseindersetzt. Hier sind echte Liebhaber am Werk, die nicht nur an der Oberfläche kratzen, sondern alle Genre schwedischer Musik ausleuchten. Ein Blick drauf lohnt sich.

Letzten Sommer auf dem Ramberg. Von dort hat man den schönsten Blick auf Göteborg

Tags: , , , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Tobias Isaksson (Irene, Laurel Music) ist nun Azure Blue

Ein Leser machte mich auf das neue Projekt von Tobias Isaksson aufmerksam. Kein unbekannter in der schwedischen Popszene. Wenn die Musik seiner früheren Band Laurel Music, wie die verlorene erste Liebe klingt und seine Band Irene, wie der Traum von einem niemals endenden Sommer, wird dieser mit Azure Blue nun wahr. Für Isaksson ein Neuanfang. Um seinen Horizont zu erweitern zog er von der schwedischen Westküste an die Ostküste. Kurzum: von Göteborg nach Stockholm.

Azure Blue ist eine Anlehnung an „Pacific Ocean Blue“: das erste Soloalbum von Beach Boys Drummer Dennis Wilson. Es erschien 1977. Der Titel von Azure Blues erster Single „The Catcher In The Rye“ ganz klar eine Anspielung auf Salingers Roman. Wie der Romanheld sucht auch Isaksson die menschliche Nähe. Seine Musik soll nicht nur an der Oberfläche kratzen – sondern in die Herzen der Menschen eindringen.

„The Catcher In The Rye“ ist ein azurblauer, catchy Song. Wie sicher auch Azure Blues kommendes Debutalbum „Rule Of Thirds“. Es wird im September über Hybris veröffentlicht.

Schauen:

Azure Blue – The Catcher in the Rye [Official video] from Jonas Börjesson on Vimeo.

Lauschen: Azure Blue – The Catcher In The Rye

The Catcher in the Rye by Azure Blue

Tags: , , , , , , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·
I Break Horses

Maria Lindén - die Pferdeflüsterin von I Break Horses

Maria Lindén kann das Pferdestehlen nicht lassen. Doch erst muss das Vertrauen der Rösser gewonnen werden. Nach Blackstraps Album “Steal My Horses And Run” (2008) wird es daher Zeit mit Songs ihres neuen Projektes I Break Horses aufzuwarten. I Break Horses: ist das eine Anspielung auf die alte Band? Viel zu erfahren gibt es über das mysteriöse Duo aus Stockholm nicht. Mit “Hearts” erscheint bei uns am 28.Oktober über COOP/Universal das Debutalbum von Maria Lindén und Partner Fredrik Balck. In UK wird das Album am Montag veröffentlicht. Die beiden Videos “Hearts” und “Winter Beats” zeigen neben Bildern der Weite und Schönheit Skandinaviens auch herrliche Shoegaze-Klanglandschaften á la The Jesus And Mary Chain und My Bloody Valentine. Lindén verzaubert dabei mit einem märchenhaftem Sopran. Einen ersten Remix von “Heats” gibt es vom Tom Rowlands von den Chemical Brothers.

Schauen:

Lauschen:

I Break Horses – Winter Beats

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

I Break Horses – Hearts (Tom Rowlands RAR Mix)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Tags: , , , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Coole Brille - Jens Lekman has an argument with himself

Déjà-vu! Vor ziemlich genau einem Jahr eröffnete ich diesen Blog mit einem Post über eine neue Single von Jens Lekman. Schön, dass der schwedische Charmeur heute wieder eine Single, den Titelsong seiner kommenden EP “An Argument With Myself” verschenkt, um uns so richtig anzufixen. Auf die EP braucht ihr nur noch bis zum 19.September zu warten. Auch eine Europatour wird es im Herbst geben, doch leider spielt Jens, soweit bisher angekündigt, nur in Düsseldorf. Für alle die weit reisen möchten: das Konzert ist am 15.Oktober im Schuhmannsaal.

Lauschen: Jens Lekman – An Argument With Myself

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Tags: , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Ahoi! Mit Soda Fountain Rag geht es durch den Hamburger Hafen

Samstag Abend stechen die Jungs von Hit The North wieder in See. Nun zumindest fährt die MS Hedi die Elbe hoch und wieder runter und es darf geschunkelt werden. Ihr könnt euch auf eine feine Bootstour mit tollen Leuten und schönen Indiesongs freuen, zu denen ihr schon immer mal tanzen wolltet. Streifenpullies und die Marinekleidchen können für das passende Outfit also schon vorbereitet werden. Live an Bord ist die norwegische Lo-Fi-Indiepop-Band Soda Fountain Rag. Die kurzen, knackigen Songs werden von Ragnhild am Stehschlagzeug gesungen. Skandinavisch aufgelegt wird danach von den Hamburger Indie- und Tweepop-DJs. Abgelegt wird um 17.30 Uhr an den Landungsbrücken 10. Ahoi!

Einen ausführlichen Bericht über die Bootsfahrt gibt es am Sonntag.

Lauschen: Soda Fountain Rag – I Watch The Boats

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Tags: , , , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·

Cheri MacNeil von Dear Reader spielt für tape.tv auch auf Berlins Dächern

Gestern Abend auf dem Dach des Amano Hotels in Berlin musste man hochschauen. Dafür gab es tiefe Einblicke in neue melodramatische Songs von Dear Reader aus Südafrika. Lieblich wie eine Amsel im Licht der Abendröte trällerte Cherilyn “Cheri” MacNeil ihr kleines Akustikset. Die 28-Jährige kam ohne den Bassisten Darryl Torr und ohne Drummer Michael Wright und begleitete sich selbst auf der Gitarre. Mit dabei war die Kamera für die Sendung “auf den dächern” auf tape.tv. Wer am gestrigen, schönen Sommerabend nicht dabei war, kann dort demnächst die Aufzeichnung schauen. Und sonst kommen sie ja auch bald wieder, Dear Reader. Am 8.September spielen sie im Rahmen der radioeins-Nacht im Columbia Club. Anfang September wird auch das neue Album “Idealistic Animals” auf City Slang veröffentlicht. Alle Tracks haben tatsächlich Tiernamen und vorab gibt es als Gimmick beim Slang den Song “Monkey (You Can Go Home)” als kostenlosen Download.

Lauschen: Dear Reader – Monkey (You Can Go Home)

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Tags: , , , , , ,

· · · ◊ ◊ ◊ · · ·
Über Mittsommernnachtsspitzen

Melancholische und sehnsuchtsvolle Indiepop-Klänge aus Mittsommer- und anderen Landen stehen im Fokus dieses Blogs. Sandra Duvander schreibt für Euch.