Wie eine dicke Spinne, die in der Großraumdiskothek ihre Netze gespannt hat, präsentiert sich die schwedische Popsängerin Nina Persson in ihrem neuen Video „Food For The Beast“. Es ist die zweite, absolut tanzbare, mid-tempo Single des aktuellen Albums „Animal Heart“. Versteckt im Halblicht von Videoprojektionen gefräßiger Münder (mit Goldzahn) und gieriger, weit aufgerissener Augen, wartet Nina auf ihre Beute: „All broken hearts baby bring them to me, fit them together they‘ll set themselves free…“ Mysteriöse Blitzlichter und Lichtreflektionen von Diskokugeln lassen Nina dabei unheimlich schön aussehen. Meisterliches Video von Tomas Melinder aus dem Malmöer Kreativbüro Top Dollar. Schaut selbst!

Nina Persson – “Food For The Beast” from stereogum on Vimeo.

Ich muss gestehen, dass ich beim zweiten Schauen des Videos unweigerlich an The Cures „Lullaby“ denken musste. Ich werde Robert Smith mal fragen, ob er Angst vor Nina hat.

The Cure – Lullaby from Nikha on Vimeo.

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Über Mittsommernnachtsspitzen

Melancholische und sehnsuchtsvolle Indiepop-Klänge aus Mittsommer- und anderen Landen stehen im Fokus dieses Blogs. Sandra Duvander schreibt für Euch.